Führungen für Entdecker
Führungen für Entdecker

Das Konzept

Unser Gehirn liebt Überraschungen. 

Wird es mit besonders Schönem, Unerwartetem, Lustigem oder auch Ekligem konfrontiert, merkt es sich diese Information bereitwilliger und lernt beinahe mühelos nebenbei.

 

Unser Gehirn mag Geschichten.

Diese müssen nicht einmal besonders gut sein - es wird sich trotzdem an viele Details erinnern, die in eine Erzählung eingebettet sind.

 

Unser Gehirn braucht die Reizung und Einbeziehung unserer Sinne.

Bei jeder Führung gibt es etwas zu schmecken, zu riechen und zu befühlen.

Das können völlig unterschiedliche Dinge sein:

- Steckrübenkaffee, Myrrhe, Muskazin Lebzelten, Maulbeeren, "Würmer", süßer Schatz - je nach Altersgruppe und Führungsthema.

- Rußender Kienspan, Weihrauch, Lorbeer, stinkender Fisch, Rosenduft, Neroliöl - je nach Altersgruppe und Führungsthema.

- Hermelinfell, Flohfalle, Lichtputzschere, Schlangenhaut, Ritterhelm, Stuckmarmor - je nach Altersgruppe und Führungsthema.

 

Unser Gehirn möchte Wissen anwenden, Gelerntes Umsetzen, angesprochen (und benutzt...) werden.

So weit es möglich ist, werden die Kinder immer wieder in die Führung einbezogen.

Je nach Führungsthema und Alter der Teilnehmer werden einfache, schnelle Verkleidungen eingesetzt, um Inhalte zu vermitteln, oder kleine Rollenspiele eingebaut.

 

Die unterschiedlichen Führungen können an jede Gruppe angepasst werden - fragen Sie im Zweifellsfall bitte nach!

Natürlich läuft eine Führung für eine Kindergartengruppe anders ab als eine für die Oberstufe eines Gymnasiums oder für Kinder oder Jugendliche mit Handycap. Willkommen ist jede Gruppe!

 

Ein wichtiger Unterschied ist, ob die Gruppe zu einem Ausflug nach Würzburg kommt und einfach eine schöne Zeit miteinander verbringen möchte, oder ob es sich um eine Besichtigung zur Ergänzung und Vertiefung des Unterrichts handelt.

Bei der Residenzführung gibt es beispielsweise die Möglichkeit, "Abfragekarten" einzusetzen und ein Zertifikat zu erwerben, was für Würzburger Schulen sinnvoll ist, die im Rahmen des HSU-Kunde Unterrichts das Schloss besuchen.

Klassen weiterführender Schulen mit der Lehrplanvorgabe " Absolutismus " und " Barock " hingegen werden mehr auf typische Stilmerkmale und Allgemeingültiges hingewiesen. Auch hier wird unterschieden: Auswärtige Schüler müssen nicht unbedingt die Namen der Würzburger Fürstbischöfe auswendig wissen, sondern wichtige Begriffe wie "Merkantilismus", "Fresko", "Stuckmarmor" und "Commedia dell'arte" kennen lernen beziehungsweise vorhandenes Wissen vertiefen.

Eine Gruppe, die einfach "nur" das wunderschöne Schloss besichtigen möchte, erfährt viel nebenbei durch Geschichten und interessante Materialien, aber ohne Fragekarten und Commedia dell'arte. Es geht auch etwas lockerer - je nach Wunsch, Anspruch und Bedürfnis.

 

Prinzipiell gehen Führungen an allen Tagen, soweit es Öffnungszeiten und Terminplan zulassen.

Führungen gehen zu (fast) allen Zeiten - auch Abendführungen z. B. auf der Festung oder in der Stadt sind möglich.

(Vorgegebene Öffnungszeiten werden bei den jeweiligen Führungen genannt).

Am einfachsten ist es, wenn Sie 3 mögliche Termine erfragen.

Achtung: Für Juni und Juli rechtzeitig buchen - JEDER macht am Ende des Schuljahres Ausflüge...

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Bilder danke ich:

sabine meyer/pixelio.de

S.Hofschlaeger/pixelio.de

Kevin van Emmerik/pixelio.de

Simone Peter/pixelio.de

Stephen Jüngling

Hans-Dieter Buchmann/pixelio.de

H. E. Balling/pixelio.de

 

 

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